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solara.MP | Prüfprozesseignung

Die Beurteilung von Maschinen, Fertigungseinrichtungen und einer laufenden Fertigung basiert auf der statistischen Auswertung von Merkmalswerten. Die Merkmalswerte stammen von Messprozessen, mit deren Hilfe vordefinierte Merkmale gemessen werden.

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Die Beurteilung von Maschinen, Fertigungseinrichtungen und einer laufenden Fertigung basiert auf der statistischen Auswertung von Merkmalswerten. Die Merkmalswerte stammen von Messprozessen, mit deren Hilfe vordefinierte Merkmale gemessen werden.

Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, müssen die erfassten Messwerte den tatsächlichen Sachverhalt ausreichend sicher widerspiegeln, mit anderen Worten die Messprozesse müssen für den jeweiligen Anwendungsfall geeignet sein. Diese Eignungsnachweise können mit solara.MP vorgenommen werden. 

Fähigkeitsuntersuchung gemäß MSA

Brauchbare Messergebnisse setzen geeignete Messprozesse voraus. Die MSA (Measurement System Analysis) ist vielfach die Grundlage dieser Entscheidung. Für die Prüfmittel- bzw. Lehrenfähigkeit ist solara.MP das geeignete Werkzeug.Benötigte Eignungsnachweise werden u. a. mit Fähigkeitsanalysen durchgeführt. Die allgemein üblichen  Verfahren 1 (Cg/Cgk), 2 und 3 (%GRR), Linearität und Stabilität unterscheiden sich dabei sowohl in den Berechnungsmethoden als auch in den Grenzwerten. solara.MP bildet die Verfahren des Leitfadens MSA aus den AIAG Core Tools ab sowie viele weitere Richtlinien aus der Automobilindustrie.

Prüfprozesseignung nach VDA 5

Messprozesse unterliegen vielfältigen Einflussfaktoren. Normen fordern die Abschätzung dieser Messunsicherheit. Mit dem VDA Band 5 liegt eine praxistaugliche Vorgehensweise vor, die sich intuitiv und leicht mit solara.MP umsetzen lässt.Die Ermittlung der Messunsicherheit erfolgt dabei mit ähnlich pragmatischen Methoden wie bei dem Fähigkeitsnachweis, allerdings basierend auf den Vorgaben von GUM (Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement) bzw. DIN EN V 13005. Es erfolgt eine Zusammenfassung der Unsicherheitskomponenten zu Messunsicherheitsbudgets und die Berechnung der erweiterten Messunsicherheit U.

Messunsicherheit nach GUM

GUM (Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement) erläutert auf theoretischem Niveau die Berechnung der erweiterten Messunsicherheit. Dazu muss der Messprozess modelliert werden.Mit solara.MP kann dieses Unsicherheitsmodell für jeden Prüfprozess grafisch gestaltet werden. Die Vernetzung der Unsicherheitskomponenten wird in Form eines Flussdiagramms übersichtlich dargestellt. Jedes Kästchen in dem Flussbild stellt eine Unsicherheitskomponente dar. Durch einen Mausklick auf ein Kästchen ist die Unsicherheitskomponente editierbar. Mithilfe einer intuitiv einzugebenden Verknüpfungsformel berechnet das Programm die kombinierte Standardunsicherheit bzw. die erweiterte Messunsicherheit.

Quintessenz

Mit welchen Methoden auch immer Sie an einem Prüfplatz in der Fertigung oder im Prüflabor eine Untersuchung zur Prüfprozesseignung durchführen möchten, sind Sie mit solara.MP für alle Fälle gerüstet! 

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  • Schulungen

    Die methodischen Grundkenntnisse sowie die Handhabung der Software können Sie sich durch unsere Seminare aneignen:

  • Erweiterungen

    Hier finden Sie die Funktionalitäten mit dem Sie das Produkt solara.MP weiter ausbauen können:

    Programm und Berichtsumstellung in 22 Sprachen

    Das Produkt solara.MP ist in 22 Sprachen erhältlich. Ein Mausklick genügt, um die Ansicht der gewünschten Sprache anzupassen. So können Mitarbeiter in unterschiedlichen Standorten weltweit in der jeweiligen Landessprache mit der Q-DAS Software arbeiten. 

    Übersicht (PDF 176 kB)

    Individuelle Berichtsgestaltung

    Mit dem Formulardesigner ist das Erstellen und Ändern der vorhandenen Berichtsvorlagen einfach möglich. Die Vorlagen können in allen Q-DAS Produkten verwendet werden. Besonders im Zusammenspiel mit M-QIS bietet der Formulardesigner die Möglichkeit Berichte für den jeweiligen Empfänger optimal zu individualisieren. Es können verschiedene Elemente wie Texte, Kennwerte, Datenbanktexte, Teile-, Merkmals- und Zusatzdaten sowie Grafiken (qs-STAT-Grafiken und Bilddateien im BMP, JPG, EMF, WMF-Format) sowie Verknüpfungen und Verknüpfungssymbole aus einer Toolbox ausgewählt und per "drag & drop" an die gewünschte Position im Bericht platziert werden.

    Übersicht (PDF 158 kB)

    Integration von 3D CAD Modellen

    CAD-Modelle dienen es als visuelle Unterstützung für den Mitarbeiter bei Durchführung der Prüfaufgabe. Im integrierten Berichtssystem können Prüf- und Auswertungsergebnisse mit Hilfe des CAD-Modells dargestellt werden. 

    3D CAD als Grundlage für die Prüfplanerstellung

    Existiert bereits ein Prüfplan in den Q-DAS Produkten und sind bereits Messwerte erfasst, können die Merkmale nach der Selektion im CAD-Modell zugeordnet werden.

    Unterstützung bei der Datenerfassung

    Neben der Echtzeit-Verfolgung der Ergebnisse und SPC-Alarmüberwachung ist nun auch die merkmalsspezifische Ansicht im CAD-Modell integrierbar. Dadurch wird der Bediener optimal durch die Messaufgabe geführt. 

    Berichtswesen inklusive 3D CAD

    Die Durchgängigkeit der Verwendung des CAD-Modells spiegelt sich auch auf Ebene des Berichtswesens wieder. Individuell anpassbare Berichte verweisen auf das gewünschte CAD-Modell und durch die Zuordnung der Features/Merkmale findet eine automatisierte Anzeige der relevanten Merkmale mit ihren Auswertungsergebnissen statt.

    Übersicht (PDF 149 kB)

    Funktionalitäten im Internet-Browser

    Unter Web-Funktionalitäten fallen die Q-DAS Softwareanwendungen, die keine Installation auf dem Client-PC benötigen, sondern in einem Internetbrowser laufen.

    solara.MP Web

    Die Web-Komponente von solara.MP deckt die Aufgabenstellung der Messsystemanalyse ab. Die MSA Verfahren sowie die Berechnung nach Vorgaben aus Firmenrichtlinien sind wie bei solara.MP möglich. Mit der solara.MP Web Version kann der Anwender bereits erstellte Studien öffnen und interaktiv in der Weboberfläche navigieren. Dabei können Einzelwert- und Übersichtsgrafiken aufgerufen und als eigene Elemente angezeigt und verschoben bzw. skaliert werden.

    Übersicht (PDF 137 kB)

    Anbindungsmöglichkeit von Handmessmitteln und Messboxen

    Messdaten können mit solara.MP direkt über die serielle Schnittstelle (RS-232) übernommen werden. Hier finden Sie eine Übersicht über die Schnittstellenpakte, die zur Verfügung stehen.

    Übersicht Schnittstellenpakete (PDF 189 kB)

    Automatisierte Datenüberführung von Dateien von Fremdsystemen in die Q-DAS Datenbank

    Die Q-DAS Datenbank ist Grundlage für die statistische Auswertungen. Erst die Datenbank ermöglicht einen leichten Vergleich verschiedener Informationen (Maschinen, Aufträge usw.) und die automatisierte Auswertung mit M-QIS Engine.

    Datentransfer

    Q-DM wird üblicherweise auf einem Server im Netzwerk installiert, häufig auch als Dienst. Verzeichnisse, in denen Q-DAS Dateien anfallen werden zyklisch überwacht. Wird eine Datei in ein überwachtes Verzeichnis geschrieben, werden die Inhalte in eine Q-DAS Datenbank gespeichert. Dies geschieht aufgrund von definierten Regeln, die in Q-DM eingestellt werden können. Somit ist eine eindeutige Zuordnung von Messinformationen in die Datenbank gewährleistet.

    Es können vielfältige zusätzliche Einstellungen gemacht werden. Beispielsweise kann auf Alarme reagiert werden beim Hochladen in die Datenbank und entsprechende Einträge können zur späteren Beurteilung gesetzt werden. Bei Problemen während der Übertragung durch fehlendes Netzwerk oder fehlerhafte Dateien werden Protokolle erstellt, die auch per email an Systemadministratoren versendet werden können. Die Gewährleistung des Datenflusses ist oberste Aufgabe von Q-DM – Datenmanagement.

    Konverter

    Fallen die Daten nicht im Q-DAS Datenformat an, so kann ein Konverter in Q-DM eingesetzt werden. Dieser konvertiert zunächst das Fremdformat in Q-DAS Dateien und lädt diese dann in die Datenbank.

    Übersicht (PDF 114 kB)

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