Der Prozess zur Herstellung von hochpräzisen Produkten stellt enorme Anforderungen an die Technik. Die Toleranzen liegen im Bereich von weniger als 0,001 Millimeter. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 0,07 Millimeter „dick“. In Kooperation mit der Weinheimer Firma Q-DAS hat Dr. Matthias Schlipf ein mathematisches Berechnungsverfahren entwickelt, das Fertigungsprozesse für hochpräzise Produkte – zum Beispiel in der Medizin- und Pharmatechnik – überwacht. Für diese Entwicklung wurde Schlipf bereits im November 2009 mit dem zweiten Preis beim Innovationswettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar ausgezeichnet.
Jetzt erhielt er in Köln den mit 10 000 Euro dotierten Walter-Masing-Preis der Deutschen Gesellschaft für Qualität. Dabei würdigte die Jury die Kooperation mit Q-DAS, die seine Arbeit programmtechnisch umsetzte und in ihre Standardsoftware qs-STAT integrierte, so dass die Entwicklung in der Praxis zur Verfügung steht.
Quelle: Weinheimer Nachrichten vom 4. Mai 2010, Seite 9