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Verfahren 2
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Erweiterte Messunsicherheit
Verfahren 1
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Prüfprozesseignung / solara - Certainty in Gauge Capability

Die Beurteilung von Maschinen, Fertigungseinrichtungen und einer laufenden Fertigung basiert auf der statistischen Auswertung von Merkmalswerten. Die Merkmalswerte stammen von Messprozessen, mit deren Hilfe vordefinierte Merkmale gemessen werden. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, müssen die erfassten Messwerte den tatsächlichen Sachverhalt ausreichend sicher widerspiegeln, mit anderen Worten die Messprozesse müssen für den jeweiligen Anwendungsfall geeignet sein. Diese Eignungsnachweise können mit solara vorgenommen werden.

Fähigkeitsuntersuchung gemäß MSA

Diesen Nachweis kann man u. a. mit Fähigkeitsanalysen führen. In der Automobilindustrie sind zur Konkretisierung und praktischen Umsetzung dieser Untersuchungen firmenspezifische Richtlinien entstanden. Die allgemein üblichen  Verfahren 1 (Cg/Cgk), 2 und 3 (%GRR), Linearität und Stabilität unterscheiden  sich dabei sowohl in den Berechnungsmethoden als auch in den Grenzwerten. Viele Richtlinien aus der Automobilindustrie sind in solara abgebildet, natürlich auch die Verfahren des Leitfadens MSA aus den AIAG Core Tools (ehem. QS-9000)

Prüfprozesseignung nach VDA 5

Der VDA Band 5 ist das Pendant auf europäischer Seite und beurteilt Messprozesse anhand der Messunsicherheit. Die Ermittlung der Messunsicherheit erfolgt dabei in ähnlich pragmatischen Methoden wie beim Fähigkeitsnachweis, allerdings basierend auf den Vorgaben der GUM (Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement) bzw. DIN EN V 13005. Die Unsicherheitskomponenten werden zu Messunsicherheits-Budgets zusammengefasst und die Erweiterte Messunsicherheit U bestimmt. Damit kann ist die Unsicherheit bei Konformitätsprüfungen nach DIN EN  ISO 14253 an der Toleranz berücksichtigt werden.

Messunsicherheit nach GUM

Die GUM (Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement) erläutert auf theoretischem Niveau die Berechnung der Erweiterten Messunsicherheit. Dazu muss der Messprozess modelliert werden. Mit solara kann dieses Unsicherheitsmodell für jeden Prüfprozess grafisch gestaltet werden. Die Vernetzung der Unsicherheitskomponenten wird in Form eines Flussbildes übersichtlich dargestellt. Jedes Kästchen in dem Flussbild stellt eine Unsicherheitskomponente dar. Durch einen Mausklick auf ein Kästchen ist die Unsicherheitskomponente editierbar. Mithilfe einer intuitiv einzugebenden Verknüpfungsformel ergibt sich die kombinierte Standardunsicherheit bzw. die Erweiterte Messunsicherheit.

Quintessenz

Gleichgültig mit welchen Methoden Sie an einem Prüfplatz in der Fertigung oder im Prüflabor eine Prüfprozesseignungsuntersuchung durchführen wollen, sind Sie mit solara für alle Fälle gerüstet!