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Die 7 häufigsten Fehler bei SPC

 

Hier finden Sie die häufigsten Fehler bei SPC, deren Auswirkungen und natürlich deren Vermeidung.

 

 

Die 7 häufigsten Fehler bei SPC (Beispiel)

Mit Hilfe von SPC (Statistical Process Control / Statistische Prozessregelung) sollen Prozesse auf der Werkerebene bezüglich Abweichungen von Sollvorgaben und signifikante Veränderungen überwacht werden. Dazu werden vorgegebene Merkmale mittels geeigneter Prüfprozesse gemessen und die Ergebnisse in Einzelwertverläufen, Teileprotokollen oder Qualitätsregelkarten dargestellt. Je nach Aufgabenstellung sind die Sollvorgaben: Prozess befindet sich innerhalb der vorgegebenen Eingriffsgrenzen oder im einfachsten Fall innerhalb x% der Toleranz. Abweichungen werden dem Werker signalisiert, so dass dieser geeignete Maßnahmen ergreifen kann.

 

Um dem Werker die Erfassung der Messergebnisse und Zusatzinformationen so einfach wie möglich zu machen, muss die Erfassungsmaske sich an der Aufgabenstellung orientieren, alle  erforderlichen Datenfelder enthalten und automatisch gefüllt werden (z.B. durch Barcode und real-time-Übertragung der Messwerte vom Messprozess). Die Vorgabe von Dateninhalten sind Katalogen zu entnehmen.

 

Fehler

Die vorgegebene Qualitätsregelkarte ist für den zu überwachenden Vorgang nicht prozessgerecht bzw. aufgabenbezogen oder die Eingriffsgrenzen sind zu eng und die Stabilitätsbedingungen falsch gewählt.

Konsequenz

Die Überwachung ist zu „fein“ (unnötige Signalisierung). Der Werker bekommt ständig unberechtigt Fehlermeldung auf die er nicht geeignet reagieren kann. Das behindert ihn bei seiner eigentlichen Aufgabe. Er ist frustriert und verwirft dieses Werkzeug.
Oder die Überwachung ist zu „grob“. Dadurch besteht ein Risiko, signifikante Abweichungen zu übersehen.

Lösung


Festlegung der SPC-Qualitätsregelkarte nach einer umfassenden Prozessanalyse (Vorlauf/ähnlicher Prozess) im Sinne der DIN ISO 21747. Dabei ermittelt qs-STAT automatisch das zutreffende  zeitabhängige Verteilungsmodell. Darauf basierend wird die dazugehörige Qualitätsregelkarte mit den passenden Eingriffsgrenzen sowie Stabilitätskriterien vorgeschlagen.

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