Mit procella können Mess- und Prüfdaten manuell oder vom Messmittel über eine Schnittstelle direkt übernommen werden. Die Daten werden mit procella in Dateien oder zentral in Datenbanken gespeichert. Es können quantitative als auch qualitative Merkmalswerte erfasst und dargestellt werden.
Eine sofortige Visualisierung der erfassten Daten ermöglicht bei zusätzlicher Anzeige historischer Werte eine frühzeitige Trenderkennung. Somit ist der Benutzer in der Lage, korrigierend in den Fertigungsprozess eingreifen zu können.
Die Masken und Darstellungsmöglichkeiten von procella können für den Messablauf individuell konfiguriert werden, um Messaufgaben transparent darstellen zu können.
Mittels individuell definierbaren Alarmbedingungen (Toleranz-, Eingriffsgrenzenverletzung, Trends, ...) werden die Daten bereits während der Erfassung statistisch überwacht. Tritt eine Verletzung der Alarmbedingungen auf, wird der Bediener zum Quittieren des Alarms aufgefordert. Eine Dokumentation in Form von Maßnahmen, Ereignissen und Ursachen kann erfolgen. Abweichungen sind somit für eine spätere Analyse einfacher nachvollziehbar.
Zusätzlich zu der manuellen Dateneingabe ist procella in der Lage, Messmittel und Multiplexerboxen mittels Schnittstellen direkt anzubinden. Eine Erfassung erfolgt einfach per Datenübernahme, ausgelöst am Messmittel oder per Fußtaster. Fehleingaben können damit minimiert und der Messablauf vereinfacht werden.
Datenübertragung über die Schnittstelle "Inspection Data Interface (QM-IDI)"
Der Q-DAS SAP-Server ist nahtlos in procella bzw. qs-STAT integriert, um eine Selektion eines Prüfloses aus der Anwendung heraus zu ermöglichen. Zur Datenerfassung der im SAP generierten Prüflose wurde Q-DAS SAP Server entwickelt, der die Funktionalität bereitstellt, Prüflose, die im SAP zur Bearbeitung anliegen, anzuzeigen und eine Selektion auf diese durchzuführen. Nach Abschluss der Prüfung werden die erfassten Daten in der Q-DAS Datenbank gespeichert und verwaltet. Optional können die Urwerte auch nach SAP übertragen werden.